Man geht nicht ohne Geld in den Gottesdienst?!

Hey und Shalom!Heute, fast pünktlich zum Shabbatende, möchte ich ein Thema aufgreifen was mir schon länger auf dem Herzen liegt.Es geht um das was Gott gefällt versus dem was Menschen gefällt und der, von mir ausgelegten, Warnung darüber u.a. imJohannesbrief und 2. Petrusbrief...Wenn geschrieben steht "prüft alles und behaltet das Gute" (1. Thessalonicher 5 Vers 21.) dann glaube ich heißt es auch, dass wir im Gottesdienst, bei Predigten und bei Reden aus sogenannten "Heiligenmündern" aufpassen müssen ob sich das was da gesagt wird auch mit dem deckt, was geschrieben steht - mit dem was Jesus und der Vater eigentlich unentwegt über ihre Person und ihre Prinzipien sagen und zeigen!Wenn also jemand sagt "Ja also wenn du in den Gottesdienst kommst und du hast kein Geld, kannst du gleich zu hause bleiben" oder " schämen soll sich ein jeder der nicht ein wenig in den Gottesdienst mitbringt von dem was Gott ihm gegeben hat!" dann schließe ich daraus das das Wort Gottes Geld kostet?! der Besuch eines Gotteshauses einen Preis hat?!Steht das so in der Schrift???Ich argumentiere mit den Worten des Herrn:"He ihr Durstigen alle, kommt zu den Wassern! Un die ihr kein Geld habt, kommt kauft ein und esst! Ja kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein Milch! Warum wiegt ihr Geld ab für das was nicht Brot ist und euren Erwerb für das was nicht sättigt? Hört doch au mich und esst das Gute und eure Seele wird leben."( Jesaja 51 Vers 1-4)Dazu dann die Ergänzung in Johannes 6 Vers 30 bis 70!Jesus bietet sich selbst an - um sonst!Natürlich sollen wir unseren 10ten Teil geben und mit einem freien, wollenden Herzen in den Opfertopf werfen wenn wir etwas haben aber wenn wir pleite sind, einfach kein Geld haben, soll uns nicht das Wort Gottes verwehr werden!Gottes Wort soll man nicht mit Geld kaufen müssen!Jesus wurde auch nicht mit Geld gekauft!Prüft alles und behaltet das Gute!

6.5.17 23:04, kommentieren

Es ist nicht alles schwarz und weiß

Shabbat Shalom beim Duschen hatte ich heute eine interessante Unterhaltung mit mir...ja richtig gelesen - mit mir!Ab und an rede ich abwechselnd mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist aber hin und wieder halte ich retrospektive Unterhaltungen mit mir selbst in Form von Interviews für sehr gesund und ernüchternd.Ich stelle mir selbst fragen, die mir sonst niemand stellen würde... gerade in Bereiche, die ich gern als privat brandmarke und beleuchte den jeweiligen Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven und, wenn es das Thema zulässt, auch über diverse Zeitperioden hinweg.Beim Duschen also ging mir Jesus durch den Kopf und die Passage in der Bibel die über Schönheit spricht. Der Teil indem steht das der Mensch das Äußerliche sieht aber Gott das Herz und das Schönheit nicht mit aufwendigem Schmuck, Ketten, Make-Up und toller Kleidung zu erreichen ist sondern durch eine liebende, gute Seele.Jesus interessiert sich also nicht für die länge meine Haare oder mein toll arrangiertes Gesicht, nicht für meinen tolle Garderobe oder aufwendigen Schmuck wenn es um Schönheit geht sondern er sieht die Schönheit des Herzens - die Ästhetik der Seele.Es gibt einen schönen Spruch:Wie sehr würde sich die Definition vonSchönheit verändern, wenn Menschennicht nach ihrem Äußeren sondernnach der Schönheit ihrer Seele bewertet würden?Jesus liebt alle Menschen!Ob sie an ihn glauben oder nicht.Bei mir war es, Sachen Schönheit sicherlich keine "Liebe auf den ersten Blick" denn der Zustand meines Herzens, meiner Seele, meiner Moral und meiner Ethik hatte eine starke Note von Egozentrik und Kälte.Lange Zeit sah ich dinge nur in Schwarz und Weiß."Etwas ist entweder so oder so! Es gibt kein dazwischen und wenn du das nicht kapierst dann hast du ein Problem und musst das dringend regeln"...solche oder ähnliche Gedankengänge haben mich sehr kühl und herzlos wirken lassen...Sicherlich war da auch etwas dran denn schließlich hatte ich bis dahin noch nicht gelebt.Jetzt knappe 20 Jahre später, viele Erfahrungen reicher und erfüllt vom Herrn sehe ich das Leben einfach anders.Es gibt mehr grau als man denkt und grau - ja grau- hat seine Daseinsberechtigung! Ich habe gelernt das auch bei mir viel grau existiert und das es okay ist. Es ist okay jemanden verstehen zu wollen der einfach anders mit Problemen umgeht und es ist okay sich gemeinsam, wenn gewünscht, dem Problem zu stellen.Ich denke im Leben geht es wenig um uns selbst.Es geht viel mehr um unsere Mitmenschen und um die Perspektiven die wir jeden Tag zu nutzen auswählen.Möchte ich mich von meinen Umständen belasten lassen oder entscheide ich mich einfach glücklich zu sein? Möchte ich schlechte Gesellschaft oder suche ich mir ein Umfeld das mich aufbaut und positiv inspiriert? Arbeite ich um zu überleben oder möchte ich arbeiten um zu leben? Betrachte ich mein Leben als einen Kampf oder sehe ich jede Herausforderung als eine Gelegenheit zu wachsen? Lebe ich zu sehr von der Anerkennung anderer Menschen oder entscheide ich mich dazu unverfroren ich selbst zu sein?Wir alle kennen diese Fragen. Sie sind zeitlos.Um Mut zu fassen und dem eigenen Fortschritt mit Motivation entgegen zu treten, denke ich sollten wir uns diese Fragen immer wieder stellen. Viele von uns werden sich über die positiven Veränderungen freuen.Gott segne Dich

8.4.17 20:02, kommentieren