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Warum es gerade bei den Briefen der Apostel so wichtig ist den Grund und den Adressaten zu kennen...

Heute möchte ich mal über das Problem der Auslegung schreiben. Es mag vielleicht etwas uninteressant oder banal erscheinen aber wenn man sich dem Thema gegenüber einfach mal öffnet, kann der Kontext beim Verständnis überaus hilfreich sein.

Besonders bei dem Thema Gesetz - ja oder nein oder der Gerechtigkeit nach Abraham, werden Pauluses Auslegungen oft als Erlaubnis verstanden, die Gesetze Gottes zu verwerfen da ja der Glaube allein ausreicht... Leider ein Irrglaube - eine falsch verstandene Auslegung dessen was Paulus, selbt Jude und einst Schriftgelehrter, eigentlich sagen will.... 

Ganz von ungefähr kommt das ja nicht..

Erinnert euch an die Schrift!

Unser Herr Jesus hat angekündigt das, am Anfang von Ende, Mengen unter dem Namen Jesu auftreten werden um Menschen zu täuschen und irre zu leiten. Er ermahnt uns auf der Hut zu bleiben und geduldig auf sein Kommen zu warten.

Paulus gibt uns den Tip, alles zu prüfen und das Gute zu behalten - das, was dem Willen des Herrn entspricht, das was in Übereinstimmung mit dem ist, was sein Geist uns lehrt ist gut und Recht!

Wir haben nach dem Gottesdienst also eine Selbstverantwortung; und zwar das zu prüfen, was uns gelehrt wurde - ja -  das Gute anzunehmen und das Schlechte zu verwerfen!

Wir dürfen nicht vergessen dass Menschen fehlbar sind! Lehre kann (versehentlich) falsch sein und den Teig verderben. Wir müssen auf der Hut bleiben. Auch in diesem Blog liegt die Verantwortung darin, alles zu prüfen - ich bitte sogar darum die Schrift in die Hand zu nehmen und zu überprüfen ob das was hier steht, mit dem übereinstimmt, was ihr lest!

Nun.

In meinem letzten Eintrag, hatte ich mich dem Römerbrief gewidmet. Ich denke aber das er sehr einleuchtend verfasst ist und keine großen Fragen aufwerfen sollte.

Einem netten Hinweis zu Folge, möchte ich stattdessen den Brief an die Gemeinde in Galatien (Galater Brief) wählen denn er ist doch recht komplex und kann sehr schnell missverstanden werden.

Ich werde ihn nicht im Detail durchgehen!

Ich werde nur den Kontext verdeutlichen, auf das die Schreibweise Paulus hoffentlich mehr Verständnis bringt.

Das Land Galatien liegt in der heutigen Türkei rund um die Stadt Ankara. Von Jerusalem befindet es sich, laut GMaps, in ca. 1300 km Entfernung ....ein 12 tägiger Fußmarsch wenn man ohne Pausen reist...

Wenn also ein Bote dorthin unterwegs war, musste man sichergehen, dass man alles wichtige gesagt hatte...

Paulus war dort und hat die Gute Nachricht von der Rettung durch Jesus verbeitet.Er hat eine Gemeinde geschaffen, die die Rettung angenommen und sich der Herrschaft Gottes unterworfen hat. Sie haben Lehrer bekommen die sie unterweisen und ermutigen sollten ganz so wie alle anderen Gemeinden von denen uns Paulus Briefe berichten.

Stell Dir vor, du hast eine Firma.

Deine Firma stellt Autos her.

Und sie läuft erfolgreich unter deinem Regiment...so erfolgreich das du dir überlegst zu expandieren. Du gründest eine zweite Firma im Ausland, schickst Leitungspersonal, Finanzen etc. dort hin und hoffst darauf dein Brand zu maximieren. Einies Tages erreicht dich die Nachricht, dass deine Mitarbeiter nie zur Arbeit erscheinen....die Teile falsch zusammenbauen und das dadurch seit Monaten keine Autos mehr gefertigt wurden. Wenn du dir dann mal überlegst wieviel Zeit, Geld und Risiko dich dieses Auslandsprojekt gekostet hat, wirst du sicherlich nicht nur verärgert sein... du wirst wütend sein, enttäuscht, verzweifelt oä. Gedanken wie 'War das alles um sonst?' könnten dich beschäftigen...ich denke du verstehst mich.

Wofür ich diese Analogie verwendet habe?!

Mit dieser Analogie haben wir einen Eindruck von Pauluses Motivation als er diesen Brief verfasst.

Er ist offensichtlich verärgert.

Er hat eine Gemeinde geschaffen, eine Gemeinde mitten unter nichtjüdischen Völkern die durch den Glauben an Jesus den Heiligen Geist empfangen hat! Etwas das bis dahin unmöglich zu sein schien immerhin war man landläufig der Meinung, der Messias käme einzig als Retter für die gebürtigen, beschnittenen Juden in Israel. Dem Volk Gottes.

Aber siehe da - nun werden die Fremden gerettet, die die Gesetze und diesen Gott nicht kenne, die kein jüdisches Blut haben und somit nicht aus der Linie Abrahams stammen.

Genau die, die eine solch aussergewöhnliche Gnade bekommen haben, fangen plötzlich an, falschen Propheten zu glauben, sie schaffen sich fremde Götter und unterwerfen sich dem Gesetz so als würde die Einhaltung - nicht der Tod und die Auferstehung Jesu - die Rettung, die Gerechtigkeit und das ewige Leben im Reich des Vaters bringen. So als hätten Sie alles vergessen was Paulus sie gelehrt hat.

Es verwundert also nicht, das er einleitend bereits deutlich macht wie schockiert er ist. 

Was Paulus dann im Folgenden eingetlich sagen will ist doch das wir nur wissen was Sünde ist weil es ein Gesetz gibt. Jesus war ohne Sünde weil er gegen keines der Gebote des Vaters verstoßen hat. Sünde ist also alles was gegen oder fern vom Gesetz - dem Willen des Vaters- ist. Heilig ist demnach alles was in der Liebe und damit im Gesetz des Vaters verweilt. Das Gesetz ist nicht schlecht. Es ist nicht ausser Kraft gesetzt oder durch den Tod Jesu abgeführt worden.

NEIN!

Durch ihn ist es vollkommen.

Die Schrift sagt " wer das Gesetz nicht vollkommen erfüllt ist verflucht/ des Todes" und " wer das Gesetz mit allen seinen Geboten befolgt wird leben". Mit diesem Wissen ging die jüdischen Bevölkerung über jahrtausende durchs Leben. Sie ermahnten und verurteilten einander regelrecht sobald sie sahen das jemand das Gesetz missachtet denn sie wussten ja was geschehen würde. Die traurige Wahrheit war aber das es niemandem ausser Jesus möglich war, die Gesetze vollkommen einzuhalten..so war also jeder des Todes und niemand würdig zum Vater zu kommen. 

Jesus brachte den Schlüssen!

Nämlich seinen Leib als Opfer (á la Yom Kippur) für unsere Sünden, ein Anrecht auf Bürgerrechte im Reich des Vaters, den Heiligen Geist als ständigen Begleiter, Lehrer und Tröster und n.v.a. das Grundprinzip des Gesetzes nämlich die Liebe!

Unser Gott ist Liebe!

Sollen wir als seine Kinder dann nicht auch Liebe sein? Unsere Herzen beschneiden und unser Denken, Handeln und Fühlen erneuern nach der Lehre unseres Retters?! Sollten wir es nicht versuchen?! 

Die Erkenntnis dass das Gesetz Liebe bedeutet war nicht gegeben. Es war ein Set an Vorschriften was aus Angst vor Fluch und Tod  händeringend eingehalten werden musste.

Das ist nun anders!

Das Gesetz ist Liebe und wer aus Liebe handelt, erfüllt das Gesetz! Das Gesetz vermittelt Liebe - die Liebe die unser Vater ist!

Wir halten uns also nicht mehr ans Gesetz weil wir Tod oder Fluch fürchten, nicht weil wir glauben Gott durch unsere Taten überzeugen zu können Bürgerrechte in seinem Reich zu haben... NEIN!

Wir halten uns an das Gesetz weil wir aus unserem Vater, der Liebe, handeln wollen!

Weil wir so leben wollen wie es ihm gefällt.

Die Gnade macht wett was wir nicht hinbekommen, der Glaube an Jesus schenkt Rettung, Hoffnung, Gnade und die wahre Gerechtigkeit mit der wir vor dem Vater bestehen können.

Ein Beispiel:  Ein Gebot, was sich immer wieder finden lässt, ist das Gebot den Shabbat zu halten. 6 Tage soll der Mensch arbeiten, am siebten soll er ruhen. Diese Vorschrift existiert recht häufig. Also ist sie dringlich. Der Vater wünscht sich das von seinem Volk. Interessanterweise haben Wissenschaftler herausgefunden, dass ein Ruhetag in der Woche dem Körper hilft, Stress und Erschöpfunge entgegenzuwirken. Er gleicht uns also aus. Er macht und weniger reizbar. Er hält uns gesund. Dem jüdischen Kalender nach beginnt der Tag immer am vorabend des Vortages und die Wochentage werden nach zahlen benannt. Sonntag heisst also erster Tag, Montag heisst zweiter Tag und so geht das ganze weiter bis zum siebten Tag der Yom Shabbat also Sabbattag genannt wird. Dieser beginnt allerdings schon am Abend des Freitages. Das würd heißen die Ruhe erfolgt vom Abend zum Abend. So machen das die Juden heute noch. Zeremonielles kommt natürlich hinzu!  Wenn denn nun jemand am Freitag Abend noch Arbeitet oder Samstag eine Reise plant, hat er nach dem Gesetz gesündigt. PreJesus wäre man verflucht - des Todes... vielleicht würde man gesteinigt. PostJesus ist es nicht mehr erheblich. Denn das Einhalten des Shabbats bringt nicht die Rettung! Sondern der Glaube. Deshalb sagt Paulus auch das wir uns nicht verunsichern lassen sollen wenn man uns wegen unserer Gesetzesausübung kritisiert. Unser Ticket in den Himmel ist nicht der Shabbat sondern Jesus! Wenn wir also das Gesetz befolgen möchten dann deshalb weil wir so leben wollen wie es Gott gefällt. Wenn wir dann mal was falsch machen ist es okay! Keiner kommt in die Hölle niemand ist verdammt. Problematisch wird es nur wenn wir gefallen an der Sünde haben und in ihr bleiben... wenn wir die Ehe brechen und dann zu Serientätern werden! Wenn wir das Gesetz wichtiger nehmen als unseren Retter Jesus! Vielleicht vermittel dieser Eintrag etwas Licht ins Dunkel. Gott segne Dich! Möge seine Liebe und gemeinschaftstiftende Kraft des Heiligen Geistes sowie die Gnade unseres Herrn Jesus mit Dir sein!

26.1.17 00:02
 
Letzte Einträge: Man geht nicht ohne Geld in den Gottesdienst?!, Eine Nachricht von Jesus, Der Unterschied zwischen Gott und dem Papst, Warum es mit den Männer nicht so recht klappen will?!?, Beziehungsweise


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