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6 Jahre ohne Gott

So.

Da stand ich also mit meinem Abitur, einem Studienplatz ganz weit weg von zuhause und der Welt als mein Spielplatz...

Ich hatte mir nie wirklich Gedanken über die Tatsache gemacht, dass ich nicht mehr glaubte und damit eine neugewonnene Freiheit genoss, die keine Konsequenzen enthält...

Vorher war ich ja auch nicht eingeschränkt...

Es war eher vergleichbar mit dem Gefühl als hätte sich der Kontakt zu deinem besten Freund verlaufen, sodass du dein "Ding" dann einfach ohne ihn machst.

Fragen wie 

Wo geht mein Leben hin? Welche moralische Grenze setze ich? Was ist gut/ was ist schlecht für mich bzw. in meinen Augen? Wer möchte ich sein? Womit beschäftige ich mich in meinem Leben? Welchen Sinn hat mein Leben? Wie funktionieren Beziehungen  und etc. habe ich mir dann einfach selbst beantwortet bzw. mich da von meinem Umfeld beeinflussen lassen!

Ich denke es war eine Art trial and error Prinzip...

Glaubt es mir Freunde - ich habe NICHTS ausgelassen! Zwei Jahre lang war ich so ziemlich jeden Tag der Woche unterwegs!Länger noch, habe ich getrunken was der Hahn hergab, hab mich auf Parties herumgetrieben, meine ersten Erfahrungen mit Männern gesammelt, dabei One Night Stands usw. mitgenommen, ich habe das Doperauchen für mich entdeckt und hatte schnell Umgang mit Menschen, die dieses Laster teilten...

Aus Dope wurden Chemikalien, Koks war dabei, Ecstasy, Acid und ein Paar schlimme Party Eskapaden in Berlin... Mind yourself - zu der Zeit war ich der Ansicht, ich sollte all diese Dinge einmal ausprobieren um meinen Kindern später zu sagen wie schlecht Drogen seien!

Die unter euch, die mal in Berlin feiern waren, besonders in der elektronischen Szene, werden wissen was ich meine...

Für den Rest sag ich nur soviel... Ich ging Freitag Abend aus und kam Montag mittag, mit Augen so rund wie ein Kalb, nach Hause und konnte ohne Mary nicht mal einschlafen!

Ich hatte Sex! Und zwar immer dann wenn ich wollte und mit wem ich wollte. Schlechten, guten, unnötigen...

Hatte viele schädliche, kurzlebige Beziehungen und verbrachte die meiste Zeit meines Alltages in einer Art Verdrängung weil einfach nix so lief wie ich wollte oder weil ein Kerl mich mies aberviert hatte...Irgendwas war immer! Meine christliche Mitbewohnerin zu der Zeit, verführte ich zum Trinken, Feiern und freiem Sex und kümmerte mich recht wenig um ihre zahlreichen Einladungen zu Gottesdiensten und Festtagen.

Das alles war für mich einfach nicht mehr relevant.

Ich suchte diese Leere in meinem Leben, diese Orientierungslosigkeit, dieses Gefühl von irgendwas das fehlt, mit Spass und Vergnügen zu füllen. Ich fühlte mich einfach nicht vollständig und glücklich wenn ich nicht von aussen nachhalf. Sei es durch Parties oder Sex oder Alkohol... und selbst das stellte mich nur vorrübergehen zufrieden. So wie ein Kopfschmerztabletten bei Migräne...für ne Weile lindern sie die Beschwerden aber dann, wenn die Wirkung nachlässt, kommt alles wieder hoch.

Das Tüpfelchen auf dem "i" war dann die Bekanntschaft mit dem Mann der mich fast mein Leben kostete!

22.2.16 00:45
 
Letzte Einträge: Man geht nicht ohne Geld in den Gottesdienst?!, Eine Nachricht von Jesus, Der Unterschied zwischen Gott und dem Papst, Warum es mit den Männer nicht so recht klappen will?!?, Beziehungsweise


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